Neuigkeiten und Presse-Artikel
Kreatives Trauerangebot - Nähen von Trost- Erinnerungskissen
Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Wir von der Hospizgruppe Freising e.V. möchten Sie bei der Bewältigung Ihrer Trauer begleiten. Erinnerungen sind Brücken zwischen den Lebenden und den Verstorbenen und geben Ihnen einen festen Platz in unserem Leben. Ein Kleidungsstück, das uns ganz besonders mit dem Verstorbenen verbindet, lässt sich in etwas Neues verwandeln. Ein Trostkissen lässt sich in die Arme nehmen.
Unser Angebot: Nähen von Erinnerungs- und Trostkissen
Wann: Samstag, 18. April 2026 von 09:00h - ca. 13:00h
Wo: Räume der Hospizgruppe Freising e.V. Mainburgerstr. 1 in Freising

Bild: Genähte Erinnerungskissen
Bitte melden sie sich bis zum 13. April 2026 im Hospizbüro telefonisch unter 08161/532525 und per E-Mail info@hospizgruppe.freising.de an, da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist.
Mitzubringen sind Kleidungsstücke des Verstorbenen/der Verstorbenen (Hemden, Blusen, T-Shirts und Hosen) und gerne auch die eigene Nähmaschine.
Es werden keine Nähkenntnisse vorausgesetzt, alle Interessierte sind willkommen.
Das Angebot ist kostenfrei.
Die Hospiz- und Trauerbegleiterinnen Pia Merkl und Andrea Häuslmeir unterstützen Sie beim Nähen und freuen sich auf gute Gespräche.
Vortragsreihe "Freisinger Finale - Fahrplan für die letzte Reise"
Der nächste Themenbereich beschäftigt sich mit der "Letzten Hilfe". Ein Angebot in Moosburg für alle Interessierte.
Donnerstag, 19. März 2026 von 18:00h - 22:00h
Thema "Letzte Hilfe" - Wenn nichts mehr zu tun ist, gibt es noch viel zu tun
Kosten: 15€
Referentinnen: Petra Hanrieder-Böld und Saskia Lenz (Koordinatorinnen und Palliative Care Fachkräfte der Hospizgruppe Freising e.V.)
Ort und Anmeldung: VHS Moosburg, Stadtplatz 2 in Moosburg Telefon 08761/ 7225 -0 und E-Mail: buero@vhs-moosburg.de
Der Grundgedanke der Vortragsreihe ist, Vorträge und Informationen für alle Interessierte zu verschiedenen Themen rund um die ambulante Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis Freising anzubieten. Der Eintritt ist frei, über einen kleinen Unkostenbeitrag freuen wir uns. Alle Abende können einzeln besucht werden.
Gesprächsreihe im DIMU zum Thema Lebensende und Spiritualität
Die Gesprächsreihe wird auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Diözesanmuseum Freising fortgesetzt.
Hier die Themen und Termine für das Jahr 2026:
03. Februar 2026 "Über das Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht" - Wie gelingt mir ein guter letzter Lebensweg?
Referentinnen: Cora Behr und Hiltrud Rock-Herrmann, Vorständinnen des Ethikkomitees am Klinikum Freising
28. April 2026 "Wissen, was kommt: Offene Fragestunde über Bestattung, Vorsorge und Trauer" Experten beantworten ihre Fragen
Referent:innen: Isabella Forster, Oliver Wolfhard und Marco Woog (Freisinger Bestatter)
24. Juni 2026 "Sterben, Tod und Trauer - wer kann helfen?" Vorstellung des Freisinger Hospiz- und Palliativnetzwerks
Referentin: Barbara Schuhbauer, Netzwerkkoordinatorin des Freisinger Hospiz- und Palliativzentrums
01. Oktober 2026 "Bedeutung von Ritualen in der Hospiz- und Trauerarbeit"
Referentin: Bettina Fritz, Koordinatorin der Hospizgruppe Freising e.V.
19. November 2026 "Ich möchte nicht mehr leben - und dann?" Umgang mit Todeswünschen
Referentin: Barbara Mallmann, Geschäftsführerin in der Hospizgruppe Freising e.V.
Wo: Bibliothek im Diözesanmuseum Freising, Domberg 21 in Freising
Der Eintritt zum Vortrag ist frei - Spenden sind herzlich erbeten.
Als Eintrittskarte gilt das Museumsticket, um Spenden zugunsten der Hospizgruppe Freising e.V. wird herzlich gebeten.
Spendenaktionen - HEINZ Stiftung
Benefizkonzerte im Landkreis Freising sammeln 19.000 Euro für Hospizgruppe - HEINZ Stiftung verdoppelt Spenden aus musikalischer Weihnachtsaktion
Moosburg, 28. Januar 2026 – Musik, Gemeinschaft und gelebte Solidarität: Mit drei stimmungsvollen Benefizkonzerten im Landkreis Freising konnten kurz vor Weihnachten insgesamt 19.000 Euro für die Hospizgruppe Freising e.V. gesammelt werden. Die HEINZ Stiftung verdoppelte sämtliche Spendeneinnahmen und setzte damit ein starkes Zeichen für soziales Engagement in der Region. Die offizielle Spendenübergabe fand nun am Standort der HEINZ Entsorgung in Moosburg statt. Vertreterinnen und Vertreter der Musikgruppen Holledauer Bauern Brass und Takt-Gfui, der Hospizgruppe Freising e.V. sowie der HEINZ Stiftung kamen dort zusammen, um das gemeinsame Ergebnis zu würdigen.
Drei Konzerte – eine gemeinsame Idee
Unter dem Motto „A staade Zeit mit Gfui und Blech“ fanden die Benefizkonzerte im Dezember an verschiedenen Orten statt. Bei freiem Eintritt, baten stattdessen die Musiker um Spenden. Die HEINZ Stiftung verdoppelte im Anschluss jede eingegangene Summe. Die Abende waren geprägt von berührender Musik, einem starken Gemeinschaftsgefühl und der Bereitschaft, anderen Menschen etwas zurückzugeben.
Feierliche Spendenübergabe
Bei der symbolischen Scheckübergabe zeigte sich Gloria Heinz, Botschafterin der HEINZ Stiftung, sichtlich bewegt: „Diese Konzerte haben gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen ihre Talente und ihr Herz für eine gute Sache einsetzen. Unser Dank gilt allen Musikern sowie Besuchern – sie haben gemeinsam echte Hilfe ermöglicht.“

Unterstützung für Trauerarbeit im Landkreis Freising
Die Spendensumme von 19.000 Euro wird gezielt für die Trauerarbeit der Hospizgruppe Freising e.V. im gesamten Landkreis eingesetzt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aus- und Weiterbildung der derzeit 25 ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen professionell und einfühlsam unterstützen. Ein weiterer Teil der Mittel fließt in die Organisation und Durchführung von Trauercafés im Landkreis Freising. Diese offenen Begegnungsangebote schaffen Raum für Austausch, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung für trauernde Menschen. Neben den Gruppenangeboten werden auch Einzelbegleitungen von Trauernden gefördert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Angebot „Leere Wiege“, das Familien begleitet, die ihr Kind verloren haben, und ihnen in einer besonders sensiblen Phase Halt und Unterstützung bietet.
Die HEINZ Stiftung dankt allen Beteiligten und freut sich, gemeinsam mit engagierten Musikerinnen, Musikern und Unterstützern etwas Nachhaltiges für die Region bewirkt zu haben.